Chefdenker Kurzinfo:

Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Gitarrensolo-Refrain heißt die magische Songstrukturformel, auf die CHEFDENKER im Jahre 2002 ein Patent angemeldet haben. Diese kompositorische Innovation wirkt in Kombination mit den extrem kopflastigen Texten erstaunlicherweise vertraut, ja fast schon konservativ. Dies verwundert jedoch umso weniger, wenn man die Hintergründe kennt: Die Bandmitglieder spielen in ihrer Freizeit Minigolf in Schwarzheide, gehen Kegeln im Severinsveedel und besuchen den Zoo in Eberswalde. Wen interessiert es bei dieser kosmopolitischen Grundhaltung noch, dass die Band aus Köln kommt? Gelernt haben sie ihr Denken u.a. bei Casanovas Schwule Seite, Blinker Links, The Wohlstandskinder und Knochenfabrik.

Booking:
denkchef@chefdenker.de

Label / Vertrieb:
Plattenlabel Trillerfisch Records
Plattenlabel Trash 2001 Records
Chefdenker sind im Vertrieb der Cargo Records GmbH


Bandmitglieder:
Johnny Colognesome: Gröhl Schraddel
Graf Disco: BumBumBum
The Kollege: Fidel-Schraddel
Caddolf: PiffPaffPuff


Websites:
www.chefdenker.de
www.stammtisch.chefdenker.de
www.myspace.chefdenker.de
www.facebook.chefdenker.de

Bandhistory Chefdenker


Schlagzeuger Billy Luck befreite Ende des 16. Jahrhunderts die Barockmusik vom Diktat des "fortissimo possibile" und führte zunächst die benachbarte leisere Dynamikstufe fortefortissimo ein. Acht Jahre später übernahm Schlagzeuger Caddolf und erweiterte die dynamische Differenzierung um die Notation des fünf- oder sechsfachen "f".



In der mehrstimmigen Musik des späten 16. bis Mitte des achtzehnten Jahrhunderts entwickelte Bassist Graf Disco den Generalbaß als instrumentale Baßstimme, welche in der Regel mit notierten Ziffern und Akzidentien (Erniedrigungs- bzw. Erhöhungszeichen - # oder b -), der sogenannten Generalbaßbezifferung versehen ist.



Bereits kurz nach Christi Geburt entwickelte Rhythmusgitarrist und Schreihals Johnny Colognesome Grundakkorde auf der Basis von Dreiklängen, die auf der ersten, vierten und fünften Stufe der Tonleiter (d.h. der erste, vierte und fünfte Ton einer aufsteigenden Tonleiter) einer Tonart gebildet werden. Über diesem Ton der ersten, vierten oder fünften Stufe wird ein Dreiklang mit Terz und Quinte gebildet, wobei die Terz und Quinte der Tonleiter der Grundtonart entnommen werden.



Als sogenannte authentische Tonarten (=echte, selbständige Tonarten) werden die Tonarten dorisch, phygisch, lydisch, mixolydisch bezeichnet, ebenso auch äolisch und jonisch, welche geschichtlich allerdings erst später als die erstgenannten vier Tonarten auftraten; sie wurden im 12. Jahrhundert von Sologitarrist The Kollege entdeckt und im 16. Jahrhundert von Thomas theoretisch belegt. Aus diesen beiden Tonarten entwickelte sich schließlich Ende des 16. Jahrhunderts/Anfang des 17. Jahrhunderts das heute gültige dur-/moll-tonale System, welches das kirchentonale System verdrängte.

Zwischenzeitlich gastierte Sologitarrist Toto für zwei Jahre, um The Kollege zu zeigen, wie die Vorteile des kirchentonalen Systems sich auch auf die anderen Bandmitglieder ausgewirkt hätte haben können.

Kategorien des Aristoteles
Bei einer historischen Betrachtung der Behandlung von Quintparallelen fällt auf, daß im Verlaufe der Musikgeschichte die Regeln immer mehr aufgeweicht wurden. Während die Regeln zu Quintparallelen in der Renaissance noch strenger waren als die Regeln des vierstimmigen Satzes der Barockzeit, so wurden diese Regeln immer mehr aufgeweicht, um schließlich von CHEFDENKER ende des 20. Jahrhunderts endgültig aufgelöst zu werden.


Textlich liefern CHEFDENKER einen der bedeutendsten Beiträge zur abendländischen Geistesgeschichte überhaupt:
Der Werte- und Normenpluralismus des 21 Jahrhunderts erlaubt konsequenterweise eine willkürliche Auslegung beliebiger Begriffe (Pluralismus der Semantik).Wie auch bei Aristoteles steht der Begriff im Vordergrund, er allein bezeichnet eine Kategorie. Gewöhnlich werden Begriffe jedoch zu Sätzen verknüpft, die Urteile heissen, sofern sie wahre oder falsche Aussagen machen. Solche Urteile lassen sich nach bestimmten Regeln zu Schlüssen verbinden. Die Verknüpfung zweier Urteile zu einem dritten heisst Syllogismus: In seiner reinsten Form formuliert ihn Aristoteles so:
"Wenn a vom ganzen b und b vom ganzen c ausgesagt wird, so muß auch a notwendig vom ganzen c ausgesagt werden"

Abgeleitet nach Aristoteles gilt also der Syllogismus:

  1. Alle Begriffe sind gut
  2. Pillemann ist ein Begriff
  3. Pillemann ist gut

wobei die Sätze (1) und (2) die Prämissen darstellen, Satz (3) die Conclusio. "Begriff" ist in diesem Syllogismus der Mittelbegriff. Bemerkenswert an diesem Syllogismus ist die Tatsache, daß sich der Begriff "Pillemann" durch jedes x-beliebige Wort ersetzen läßt (z.B. Kotzen, Saufen, Ficken, Kaputtschlagen, AA-Machen u. ä.).




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